Friday, November 30, 2012

v Auf nach Afrika!: Stanley, Livingstone und die Suche nach den Quellen des Nils






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  • Amazon-Verkaufsrang: #587250 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2005-05
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 329 Seiten

Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Fesselnd
Von Alex Baaden
Der Autor hat es verstanden, die damaligen Abläufe spannend und zusammenzufassen und interessant darzustellen. Der Leser wird mitgenommen auf eine Zeitreise, die so unendlich weit weg erscheint, aber die noch gar nicht so lange her ist. Es wird dargestellt, wie sich die Lebenswege von Stanley und Livingstone treffen und wie sich ihre Expeditionen im Kontext der Zeit eingliedern. Wussten Sie, beispielsweise, dass sich Livingston als ein vehementer Gegner der Sklaverei einen Namen machte? Dabei sind die Fakten eingehend, nicht aufdringlich sondern unterhaltsam und informativ zugleich aufbereitet. Ich hatte eine nüchterne Darstellung, eine trockene Lektüre erwartet, aber eine sehr moderne Dokumentation erhalten, die auch viele menschlichen Aspekte erwähnt. Das Buch fesselte mich bis zum letzten Satz und machte Lust auf mehr. Für Afrikaliebhaber sehr empfehlenswert.

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
2Verschenkte Möglichkeit
Von Meknes
Der Autor hat es leider verabsäumt das sehr interessante Thema entsprechend aufzubreiten und sprachlich umzusetzen.An manchen stellen strotzt die Darstellung des Dugard vor Unsinn: "Meist reichte den Trägern der Schlamm nur bis zum Knie, doch gelegentlich fielen sie auch in die Fußspuren, die Griraffen, Elefanten und Büffel hinterlassen hatten und die bis zu fünfmal so tief waren."Obwohl mich die Thematik sehr interessiert, nur zwei Punkte für ein Buch der verschenkten Möglichkeiten.

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Empfehlenswert
Von LuiBalu
Für alle die etwas mit diesem Genre anfangen können, ist das Buch m. E. absolut empfehlenswert. Es ist sachlich aber trotzdem spannend. Das Buch schildert anschaulich die Umstände und Bedingungen der Afrikareisen im neunzehnten Jahrhundert (die Strapazen, die Faszination und die enormen Distanzen in räumlicher und zeitlicher Hinsicht...). Gleichwohl konzentriert sich der Autor auf die Geschichte und schweift nicht ab, weshalb es sehr angenehm zu lesen ist.

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#* Luftsprünge






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  • Amazon-Verkaufsrang: #1062025 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2000
  • Einband: Gebundene Ausgabe

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Hilfreichste Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Die Anfänge der weiblichen Beschäftigung mit Tanz
Von Ein Kunde
Das Buch stellt die Anfänge der Gymnastik und Bewegunglehre dar vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933. --- Es arbeitet die feministischen Aspekte dieser ersten Beschäfgtigung mit dem Körper und der Bewegung heraus, denn die ersten Lehrerinnen auf diesem Gebiet waren nun mal Frauen. --- Im Anhang wird das Leben und Werk von 18 Frauen, die die Anfänge der Körpertherapie prägten, beschrieben. Für mich ist dieser umfangreiche Anhang besonders interessant. Es geht los mit Marie Buchold, Elsa Gindler, Dorothee Günther, Elfriede Hengstenberg, dann weiter geht's mit Anna Hermann-Kölschbach, Deborah Jacobs, Hedwig Kallmeyer, Louise Langaard, dann folgen Frieda Lauterbach, Maja Lex, Senta Medau, Elisabeth Mensendieck und Hedwig v. Rhoden. Und am Schluss noch Alice Schaarschuch, Clara Schlaffhorst, Hedwig Andersen, Katharina Schroth und Elisabeth Vogler. --- Es macht wirklich Spaß, dieses Buch zu lesen. Es ist erfrischend geschrieben und vermittelt nebenbei neue Sichtweisen auf die eigenen Bewegungsbedürfnisse und -muster.

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Geschichte u. vieles mehr zur Atem-u. Körpertherapie
Von Ein Kunde
Hintergründe der Atem- u. Körpertherapie verschiedener Kulturen, im 19. u. 20 Jhd, sowie deren Einfluß auf körperliche u. geistige Bewegung, die Bedeutung für die Frauenbewegung sowie Biographien der PädagogInnen vermittelt die Autorin kurz, klargegliedert, präzise u. durch zahlreiche Abb. lebendig. Ein Buch, das viele Zusammenhänge aufzeigt, viele Informationen vermittelt und doch flüssig zu lesen ist!

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Ein "Muß" für alle KörpertherapeutInnen
Von Regina Hömberg
Um zu wissen, wo wir herkommen, welches unsere gesellschaftspolitischen Wurzeln sind, muß jede/jeder, der im Bereich Körper- und Atemtherapie arbeitet, dieses Buch gelesen haben. Für mich eine (nachträgliche) Offenbarung.

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» Russell James






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  • Amazon-Verkaufsrang: #565684 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2009-02-01
  • Abmessungen: 15.28" h x
    11.81" b x
    1.97" l,
    8.72 Pfund
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 304 Seiten

Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5" Schönheit ist das, was deine Seele anzieht." ( Khalil Gibran)
Von Helga König
Russell James zählt zu den Top-Fotografen dieser Welt. Im vorliegenden Buch hat man Gelegenheit 195 seiner traumhaft schönen Aufnahmen zu bewundern, u.a. von Gisele Bündchen, Cindy Crawford, Heidi Klum und Eva Herzigová.Diesen Bildern geht ein Vorwort des Fotomodells Heidi Klum , ein Preview der Modemacherin Donna Karan und eine beeindruckende Lebensbeschreibung des Künstlers, von ihm selbst verfasst, voraus.Der 1962 in Perth, Westaustralien geborene Russell James schreibt, dass sein Vater Kriminalbeamter war und er in einer Sozialwohnung aufgewachsen sei. Seine Mutter jobbte in einem Imbissladen. Seine Eltern wurden zu seinen Vorbildern, weil sie ihm eine gute Arbeitsmoral, Ehrlichkeit, Zielstrebigkeit und ausgezeichnete Wertvorstellungen vermittelten.Das Kind mit dem höchsten Intelligenzquotienten in seiner Schule wurde zum Schulversager und zeichnete sich nach eigenen Angaben einzig durch jugendliche Rebellion aus.Im Alter von 14 Jahren verließ er ohne Schulabschluss die Schule und musste sich als Arbeiter in einer Fabrik, in der man Mülltonnen hergestellte, verdingen.Er schreibt, dass er noch heute Alpträume habe, wenn er an diese Zeit zurückdenke als er diesem unqualifizierten Job nachgehen musste.Gerettet habe ihn sein Hund, der seine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nahm. Nachdem er eine Lehre als Blechschweißer abgeschlossen hatte und mit seinem Talent für das Trainieren von Hunden aufwarten konnte, bewarb er sich bei der einer Polizeitruppe in Westaustralien. Dort war er dann fünf Jahre tätig, entschied sich aber nach einem sechswöchigen Urlaub in Japan dem Polizeidienst den Rücken zu kehren.Jetzt arbeitete er für eine Modellagentur in Tokio als Fotomodell und kam 1988 aufgrund von Gerüchten nach Hamburg, weil er gehört hatte, dass man dort als Fotomodell besonders gut bezahlt werden würde. Gemeinsam mit einer Schwedin, die er in Hamburg kennenlernte, übernahm er eine erfolglose Modellagentur und brachte diese innerhalb von zwei Jahren in schwarze Zahlen. Er lernte die ersten Fotografen näher kennen und bekam auf diese Weise Zugang zu seiner Berufung.Russell schreibt von seinen Anfangsschwierigkeiten und seinem Schuldenberg als er die ersten Photo Shoots selbst finanzierte. Seine Fotoportofolio brachte er nach Mailand, Paris, auch nach London und wurde überall abgewiesen. In New York endlich platze der Knoten. Hier lernte er einen durchgehenden Stil zu entwickeln und eine Fotoserie als Layout zu betrachten und nicht nur ein einzelnes Foto. Durch Fotos in der Zeitschrift " W " und einem Shoot auf dem Titelblatt der Zeitschrift " Sports Illustrated " wurden Agenten, Designer und Werbeagenturen auf ihn aufmerksam. Russels Karriere als Fotograf begann in New York im Alter von 34 Jahren.Der Fotograf konstatiert, dass selbst dann, wenn man ein riesiges Portefolio aufbaut, für einen Top-Fotografen nur das zählt, was er heute fotografiert.Russell muss sich also immer neuen kreativen Herausforderungen stellen. Dies macht es nach seiner Meinung unumgänglich sich täglich seine Motivationen zu vergegenwärtigen, seiner Inspiration treu zu bleiben und nicht zu vergessen, dass man sich stets aufs Neue verbessern kann.Im Preview zu Russells " Nomad " von Donna Karan erfährt man , dass das Nomad-Projekt des Fotografen ( im Buch kann man sich der bewegenden Bilder erfreuen) zu den Anfängen der Menschheit zurückgeht, zu der ältesten noch bestehenden Kultur der Welt der Aborigines, der Ureinwohnern Australiens. Karan schreibt von Völkermord, Umsiedelungen und Zwangsintegrationen und lässt nicht unerwähnt, dass sich Australien an dieser kulturellen Vernichtung schuldig gemacht hat. Durch Russels Fotos könne man sich der Schönheit der Aborigines vergegenwärtigen. In Karans Augen sind diese Fotos eine Manifestation des Geistes der Aborigenes und ein visueller Ausdruck des Dankes an sie. Dieser Beurteilung schließe ich mich an.Der Fotograf stellt besagte Bilder dreidimensional dar. Er schafft es den Betrachter mit einzubeziehen und eine Geschichte voller Mitgefühl und Konflikte zu offenbaren, wie Donna Karan zu Recht festhält.Heidi Klum berichtet in Ihrem Vorwort, wo sie diesen begabten Fotografen kennengelernt hat, der für sie ein besonderer Mensch ist, weil er die Schönheit der Menschen sehen kann, ganz gleichgültig, ob sie den Körper eines Modells haben oder nicht.Die Fotos im Buch sind sowohl farbig aber auch schwarz-weiß. Man kann sich wunderschöner nackter, gleichwohl auch bekleideter Frauen erfreuen. Die Gesichter sind so edel, dass man stundenlang bei einem Gesicht verweilen möchte, um das jeweilige Geheimnis, das es enthält, zu entschlüsseln. Die Augen spielen für den Fotografen eine entscheidende Rolle. Sie fokussiert er in erster Linie, wodurch die Nacktheit des Körpers eine andere Dimension erhält.Die Elemente Luft, Sonne, Erde und Wasser spielen in seinen Bildern eine wichtige Rolle.Die abgelichteten Frauen wirken teilweise so entrückt, wie von einer anderen Welt.Bei den Modeaufnahmen - solche sind im Buch auch enthalten - bilden die Frauen und die Kleider eine Einheit. Ein Fotomodell im Regen lässt das präsentierte Kleid zur zweiten Haut werden. Die Haare sind nass und man nimmt Wassertropfen auf dem Hals wahr. Die Kette mit dem Kreuz macht die Schöne unnahbar, verleiht ihr den Nimbus einer Madonna.Die Portraits von Frauen lassen Rückschlüsse auf den Fotografen zu. Er hebt die Sanftmut und Klugheit von Frauen hervor. Er macht sie nicht zu Sexualobjekten. Für ihn sind Frauen Töchter der Aphrodite, denen er mit jedem Foto erneut huldigt. Frauen im Meer an Nixen erinnernd, unnahbarer denn je, sich am Strand bewegend, unerreichbar wie Traumfiguren.Mich überrascht immer wieder, wie Russell es schafft, die Seele der jeweiligen Schönen im Bild einzufangen. Er sieht jede Frau so, wie die Schöpfung sie wollte.Alle Bilder verkünden: das ist der Mensch, so wie ihn Gott gedacht hat.Die Fotos aus der " Nomad-Serie " zum Schluss bilden keinen Gegensatz zu den Bilder der schönen Frauen zuvor. Im Gegenteil. Die Gesichter der Aborigines drücken die Schönheit der Ewigkeit aus, die sich in Blicken spiegelt, wie sie der Mensch des Hier und Heute aufgrund der Schnelllebigkeit nur noch selten hat. Es sind Blicke, die nach innen und außen gleichzeitig gehen und sich des ewigen Lichtes bewusst sind.Ein traumhaftes Buch. Ein Kunstwerk.

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Russel James
Von U. Maethner
Ein hochwertiges Fotobuch, dass seinen Preis verdient. Den vorab entstandenen Rezensionen ist nicht zu widersprechen, dass es sich um einen Fotografen besonderer Güte handelt. Seine Liebe zu Details und die Präzision seiner Aufnahmen ist beeindruckend und beim Blättern im diesem Buch auch schon mal schockierend im Detail. Kontraste zwischen weiblich zarten Formen und rohen, wilden Männern / Ureinwohnern - sind erlebbar.Ein Fotograf mit seinen Bildern wird vorgestellt, die viel ursprüngliche Energie von Weiblichkeit, Verletzlichkeit und Natürlichkeit wiederspiegeln und auch von der Erhabenheit und Kraft der Natur berichten.

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Über den, der in Schuhen kein einziges gescheites Bild schießen kann
Von Heinz Herbert
Die Rede ist von dem heute 47-jährigen Star-Modefotografen Russell James (Thomter), der die Schönen dieser Welt fast alle vor die Linse bekam und dem - wie er sagte - seine Erfahrungen als Polizist einer australischen Terrorspezialeinheit für die Arbeit mit Models hin und wieder zugute kam.Und in Flip-Flops läuft er am Liebsten rum, weil er sich in Schuhen eingeengt fühlt und so kein einziges gescheites Bild schießen kann.Vor mir liegt erneut dieser in jeder Hinsicht gewichtige 304 Seiten starke Bildband, mit einer erstmaligen Retrospektive seiner Werke, die ich in den letzten Tagen mehrfach angesehen habe, immer wieder andere Highlights entdeckend. Und ich werde mir die angenehme Menge an Fotografien noch einige Male ansehen, wobei keinerlei Gefahr besteht, dass ich dabei müde werde. Genau so wird es jedem anderen interessierten Betrachter ergehen.Dies vorab.Bevor Sie sich diese Fotografien ansehen - was Sie wirklich tun sollten, wenn Sie Freude an einer gelungenen fotografischen Wiedergabe eines Moments haben können - ist es natürlich empfehlenswert, die vorangestellten Anmerkungen von Heidi Klum (sehr spritzig, wie es ihre Art ist) und von Sharen Jester Turney (eher journalistisch professionell und abgestellt auf Russells technische Fertigkeiten) zu lesen, aber dann unbedingt auch die 9 Anmerkungen des Künstlers: VON MÜLLTONNEN ZU SUPERMODELS IN NEUN EINFACHEN SCHRITTEN (Sozialbauten - Mülltonnen - Hundetraining - Protective Services und Counterterrorist Intelligence - Modeling - Bekanntschaft mit einem Mädchen aus Schweden und Eigentümer einer Model-Agentur - Fotografie - Der Durchbruch - Was Ihnen niemand von vornherein sagt).Wer das aufmerksam liest, erfährt über den Menschen Russell James genau das, was ihn später zu seinem Beruf so außergewöhnlich konditionierte. Man versteht, weshalb Mülltonnen neben Supermodels eine gleichwichtige Bedeutung haben können, weshalb er sich nach fünf Jahren im Polizeidienst auf den WALKABOUT - den Initiationsritus begab, wie es die australischen Ureinwohner bezeichnen würden, warum er selbst als männliches Model arbeitete und wie er über die Inhaberschaft einer Modelagentur zur Fotografiererei kam (erster Besuch in einer Dunkelkammer erst 1990!), wann er seine Karriere als Fotograf in New York wirklich begann und was es nervlich kostet, in diesem Metier zu bestehen.Sein Rat ist entsprechend drastisch: Man muss sich täglich seine Motivation vergegenwärtigen, seiner Inspiration und seinen Visionen treu bleiben, und man darf nicht vergessen, dass man sich immer weiter verbessern kann. Mülltonnen sind ein guter Ausgangspunkt.Was machen die Fotos dieses Künstlers so außergewöhnlich? Ich denke, er befreit die Models von jedem Glamour, er zeigt sie verwundbar, oft auch ausgeliefert und er lässt diesen Anflug eines Eindrucks sofort wieder verschwinden. Das Resultat: ein einzigartiges Foto - egal ob in Farbe oder in Schwarzweiß. Immer wieder bevorzugt von ihm, die Schärfe auf nur einem Punkt des Objekts. Die sich dadurch zeigende, steigernde Unschärfe um diesen Mittelspot herum, macht die Aufnahme so beeindruckend, so unmittelbar für den Betrachter, denn genau so sehen wir mit unseren Augen und nicht anders.Wer selbst fotografiert kennt die Situation, dass ein Shooting plötzlich für alle Beteiligten, ob vor oder hinter der Kamera, ich sage einmal: unangenehm werden kann.Wie viel mehr besteht diese Gefahr bei einer Aktfotografie oder einer oft noch intimer anmutenden Nahaufnahme eines Gesichts. Hier muss alles Sexuelle ausgeblendet werden. Es muss freundschaftlich vertraut zugehen. Das Model muss nach meiner Auffassung nicht den Fotografen, sondern die Kamera vergessen, und genau das gelingt diesem Meister, immer wieder und immer wieder noch beeindruckender als gerade eben noch gesehen.Nun sind das weit überwiegend auch alles Fotos von Schönen, von professionell Schönen dazu, und das macht auch dem Fotografen manches leichter - manches Mal. Die Gefahr einer formelhaften Darstellung gilt es abzuwenden oder besser, erst gar nicht aufkommen zu lassen, was dem Künstler hier beispielhaft gelingt - und was die Arbeit mit Model-Amateurinnen so außergewöhnlich machen kann, zeigt zum Vergleich der Bildband Women only von Stefan May.DER BLICK AUF SCHÖNHEIT VERÄNDERT SICH IM LAUF DER JAHRE, DEFINITIV, VORNEHMLICH DURCH LEBENSERFAHRUNG, sagte Russell James und er beweist dies auch mit seinen Aufnahmen von so ganz anderen Motiven, wie auf den Seiten 211, 216/217, 227, 242/243, 246/247 oder 250/251 ff. beispielhaft aufgezeigt.Wenn ich all diese genialen Fotografien betrachte, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass dieser Fotograf in New York, in der meist umkämpften Stadt der Welt, wie manche sagen, lebt, wo es so etwas wie Zeit zwar gibt, von der aber keiner genug hat. So verwundert mich nicht, dass dieses Exmitglied einer Spezialeinheit nach eigenen Aussagen heute mit Stift und Zettel versehen nur schlafen kann, um sofort aufzunotieren, was ihm vielleicht ein Traum als neue Idee vermittelte.Fazit: Ein kraftvoller Bildband, der zu Recht eine Retrospektive genannt werden darf, und ich lasse diesen Fotografen zum Abschluss gerne noch einmal zu Worte kommen, denn wer, wenn nicht er, weiß, von was er bezüglich seiner Arbeit spricht:WAS MEINE ARBEIT ANGEHT, BEDEUTET ULTIMATIVE SCHÖNHEIT, EINE ATEMBERAUBENDE LANDSCHAFT UND EINEN WUNDERSCHÖNEN NACKTEN FRAUENKÖPRER ZU KOMBINIEREN.Ein Bildband, der jeden faszinieren wird, wenngleich sicherlich jeden auf andere Weise. HMcM

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#* Bewährte Anwendung der homöopathischen Arznei 1: Diagnosen und Beschwerden. Teil 1: Von Kopf bis Fuß. Teil 2: Auslösung, Verfassung, Anlage, Geist und Gemüt: BD 1






Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #63355 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2011-03-23
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 593 Seiten

Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Ein Muß für praktizierende Homöopathen
Von Schilling Florian
Ein roter Faden in allen Lebenslagen der Akutbehandlung.Für den Anfänger unentbehrlich da umfassend und sicher, für fortgeschrittene Homöopathen eine wahre Fundgrube: Die Polychreste jenseits der Konstitutionstherapie kennen lernen, viele "kleine" Mittel entdecken, ein neues Verständnis der homöopathischen Differenzierung akuter Pathologien erleben - alles drin in diesem hervorragenden Praxisleitfaden. Doch Achtung: Medizinische Vorkenntnisse und Grundlagen in der homöopathischen Akutbehandlung sind Pflicht um mit Enders "Bewährte Anwendungen" arbeiten zu können!

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5bewährte Anwendung der homöopathischen Arznei
Von K. Mauerhofer
ein sehr detailierter Ratgeber für Homöopthen, für Privatpersonen ist ein separater Ratgeber mit Beschreibungen und Hinweisen empfehlenswert

0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Homöopathiefans
Von Martina Mohr
Habe das Buch bei einer Bekannten schon ansehen dürfen. Finde es sehr verständlich erklärt, Diagnosen usw. präzise beschrieben. Kann gut ein Laie verwenden.

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v Vögel: 430 Arten Europas






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  • Amazon-Verkaufsrang: #246629 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2009-04
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 549 Seiten

Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Ein gelungenes Werk
Von Holger Kirschner
Die "Begeisterung, die wir bei der Entdeckung der Vögel und beim Studium ihres Verhaltens empfanden, auf unsere Leser zu übertragen" -- so lautet das Programm des Buches. Der Einleitungsteil bereitet die Leser bestens auf die Reise vor: Buch-Gebrauchs-Tips, Topographie, Hinweise zur Vogelbestimmung, zu den "Gruppen der Vögel" und den "Vogellebensräumen in Europa", zu Werkzeugen der Vogelbeobachtung, weiterführende Informationsquellen.Dann werden auf 530 Seiten über 430 Vogelarten geboten. Zu jeder Vogelart ist den Namen (deutsch, englisch, wissenschaftlich) ein Kurztext der wichtigsten Bestimmungsmerkmale beigestellt. Es folgen Daten zu Länge, Spannweite, Gewicht, Status (z.B. "gefährdet"), ein visueller Größenvergleich zur Haustaube, Eigenarten und Lebensraum sowie Angaben zu "Nahrung", "Verhalten und Stimme", "Brut" und "Zug". Des weiteren sind die Rubriken "Wann zu sehen" (Jahreskreis-Bild), "Wo zu sehen" (Verbreitungskarte) und "Ähnliche Art" (gesonderte Illustration + Erklärung der Unterschiede) aufgeführt. Neben einem Foto ist jede Art in vielfältigen Illustrationen abgebildet: Männchen-Weibchen, Altvögel von unten, oben, sitzend, spezifische Details, Flugbilder, Reifegrade, Schlichtkleider, ggf. Unterarten, lokale Ausfärbungen (z.B. Schafstelze); beigeordnete Anmerkungen geben zusätzliche Hinweise. Schließlich vermittelt die Rubrik "Schon gewusst?" wissenswerte Querbeet-Informationen (Historisches, Verbreitung, besonderes Verhalten, Ernährung). Für das rasche Auffinden von Gruppen/Familien sind Farbfahnen bis an den Seitenrand gedruckt. Eine Erklärung der höchst sparsam verwendeten Fachbegriffe und ein übersichtliches Register (wissenschaftliche/deutsche Namen) schließen das Buch ab. Die beigefügte CD-ROM enthält für iPod und/oder PC mehrere Gesänge und Rufe von (leider nicht!) jeder Vogelart des Buches.Keine Frage, dieses Buch ist ein gelungenes, großartiges Werk. Die faszinierenden und aufschlussreichen Illustrationen bereiten einfach nur Freude beim Betrachten und Entdecken; ebenso die informativen und zugleich unterhaltsamen Texte. Ich fühlte mich als ornithologischer "Grünschnabel" (diese Art fehlt übrigens) stets angenehm hineingenommen in die gefiederte Welt. Sowohl als lexikalisches Nachschlagwerk als auch als Abend-Lektüre gehört das Buch nunmehr zum Alltag. Übrigens blättern auch meine Kinder (7, 11, 15) gern darin.

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Absolut empfehlenswert!
Von Karin
Nachdem ich mir schon einige Pocketformate zugelegt habe, wollte ich mal ein umfassendes Buch nicht nur mit den häufigsten, sondern mit allen Vögeln, die ich möglicherweise sehen kann. Dieses Buch ist ein wirklich wunderschönes Buch, am Anfang mit ein paar (wirklich nur ein paar) Seiten allgemeiner Information und Erklärung von Fachbegriffen, und dann geht es schon los mit den Arten. Jede Art ist mit zahllosen Zeichnungen und einem Foto vertreten, was ich besonders gelungen finde, denn eine Zeichnung ist eben immer nur eine Zeichnung, so gut sie auch sein mag (und sie sind gut in diesem Buch!). Aber so kann man die Zeichnung oft mit der gleichen Haltung oder Perspektive auf dem Foto vergleichen - und die anderen Zeichnungen richtig interpretieren.Jede Zeichnung hat einen kurzen Begleittext, wo auf die Besonderheiten gerade dieser Haltung/Federkleid/Altersklasse/Geschlecht/usw. hingewiesen wird.Natürlich sind die Informationen, die jedes Vogelbestimmungsbuch gibt oder zu geben hat, vorgegeben, so halten sich auch diese Autoren daran, aber sie tun das sehr übersichtlich und geben auch noch zusätzlich kleine Anekdoten oder Wissenswertes unterhaltsam und interessant weiter.Auch mehrere Flugbilder als Shiloutte werden gezeigt, Größenvergleich, Unterschiede zu ähnlichen Arten (sehr hilfreich!) und obwohl alle Eckdaten wie Größe, Gewicht, Vorkommen, wissenschaftlicher, deutscher (und englischer!) Name, Zug-, Brut- und Nahrungsverhalten und noch vieles mehr angegeben wird, wirkt das Ganze sehr überschaubar und geordnet.Für mich ein absolutes Muß für einen Vogelliebhaber, ein Prachtband zum Schmökern gleichermaßen wie zum Dazulernen oder einfach nur schöne Bilder anschauen; ich kann das Buch - einmal aufgeschlagen - kaum mehr aus der Hand legen.

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Bestimmungsprachtband für zuhause
Von Simon Schmidt
Die Bilder und Aquarelle in diesem Bestimmungsbuch sind durchgehend gut bis sehr gut!!Von jedem der 450 europäischen Vögel gibt es eine Fotoaufnahme, und bis zu 20 Illustrationen bilden Männchen, Weibchen und Jungvögel in verschiedenen Kleidern und Flugbildern ab.Die Illustrationen vermitteln das Typische jeder Vogelart, hierdurch kann auch der Ungeübte anhand der vielen (3500) farbigen und lebensechten Aquarelle (von Peter Hayman), die Vögel gut einschätzen!Mein Fazit: Durch das Format im Feld zwar ungeeignet, aber trotzdem sein Geld wert!

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Thursday, November 29, 2012

~+ Die Beute






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  • Amazon-Verkaufsrang: #961885 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 1998-01-01
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 398 Seiten

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Hilfreichste Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Objekte einer Selbstsucht
Von Esther
Der zweite Roman der zwanzigteiligen Rougon-Maquart Reihe befasst sich mit Aristide Rougon alias Saccard, seinem Aufstieg in den Geldadel, seiner wunderschönen, jungen und wohlhabenden Ehefrau Renee und seines Sohnes Maxime aus erster Ehe.Bald nach der Ankunft von Plassans in Paris strebt Saccard mit Gier und Wollust nach Geld, entwirft gut durchdachte Zukunftsszenarien, die sich allein auf die räumliche Umstrukturierung des Paris um 1867 beschränken und erarbeitet ausgereifte Strategien zur Schaffung von Reichtum. Allein das nötige Kapital fehlt. Als seine Frau Angele stirbt, ist die Schwester und Kupplerin Madame Sidonie zur Stelle mit der passenden Gelegenheit. Saccard willigt in die Ehe mit der wohlhabenden Renee Beraud ein, die ein Kind erwartet. Doch Saccard ist das "Glück" gewogen, das Kind wird tot geboren. Seine heiße Jagd nach Geld und immer noch mehr Geld - allein des Geldes wegen, denn er liebt die Spekulation und das Spiel! - gelingt, Immobilienspekulationen verhelfen ihm zum sozialen Aufstieg in den Geldadel.Renee, die Saccard ob seiner Großzügigkeit schätzt, lebt indessen ihr eigenes Leben im Übermaß. Die Rechnungen beim Schneider Worms belaufen sich auf unvorstellbar hohe Summen, die Gesellschaft ist ihre Bühne, der Stiefsohn Maxime gewinnt vom ersten Moment an ihr Herz. Unter dem Vorwand, ihm eine gute Mutter zu sein und sich um eine standesgemäße Erziehung des Jungen (vom Lande) zu kümmern, formt sie sich ihren eigenen Gefährten, dem sie sich in ihrer weiten und unendlichen Langeweile hingibt. Schlussendlich wird sie enttäuscht, verraten und verlassen - das Resultat ihres Lasters, ihrer unermesslichen Gier!Maxime Rougon, die Zeichnung eines schönen Mannes, eines der ersten Hermaphroditen, die in wenigen Jahre in Mode kommen sollen, wird von Renee zu einer männlichen Puppe erzogen, die ohne Grenze und Bestrafung heranwächst und sich zu einem Filou und Egoisten der Sondergüte entwickelt, der seiner Selbstdarstellung frönt. Dabei zeigt er wiederum sehr liebenswürdige Eigenschaften in seiner Gemeinschaft mit der buckligen, sehr kranken aber reichen und mit feinem Humor ausgestatteten Louise Mareuil, die ihm der Vater zur Ehe angedacht hat.Der Roman zeichnet sich durch sehr feine, äußerst detaillierte Beschreibung der Zeit, der Mode, der Menschen und der kleinen Dinge (von Wichtigkeit) aus. Die Charaktere bemühen sich redlich, durch Egoismus und Selbstsucht zu glänzen, verlieren werden sie früher oder später alle - die schwachen zuerst.Der Hauptfluss führt das Leben Renees, in kleineren Nebenflüssen wird von der Herkunft, den Verwandtschaftsverhältnissen aller Charaktere berichtet. Wesentliche Schlüsselszenen, wie das Souper im Separee des Cafes Riche, das die erste sexuelle Annäherung zwischen Stiefmutter und Stiefsohn andeutet und von Erotik gezeichnet ist, heben sich sehr klar von der umgebenden Handlung ab. Das Treibhaus mit ihren giftigen, exotischen Pflanzen, der wohligen Wärme und überaus hohen Luftfeuchtigkeit, ist das Liebesnest und Schauplatz des "sozialen Inzests" und symbolisiert die weibliche Verführung. Das Ende bietet ein Scheitern, vorerst nur jenes des schwächsten Glieds in der Kette. Was sich als große Familientragödie ankündigt, erweist sich wesentlich geringerer Tragweite und zeigt von der Rohheit und Kälte Zolas Charaktere.Zur Ausgabe: ein Meisterstück des Handwerks, ein Kunstwerk des (Buch)Drucks - gute Übersetzung - und ein fesselndes und mit den anderen Romanen der Reihe verknüpfendes Nachwort.

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Erschreckendes Zeitbild von Paris Napoleons III.
Von Ein Kunde
Emile Zola führt den Leser in diesem Roman in das Paris Napoleons III. und entwirft (wie in anderen Romanen der Familiengeschichte Rougon-Macquart) ein anschauliches und zugleich erschreckendes Bild dieser Zeit. Die dunklen Geschäfte der Haus- und Grundstücksspekulanten bilden den historischen Hintergrund. Boulevardbauten schießen in die Höhe, Spekulationen nehmen ein zügelloses Ausmaß an und die Genußsucht der Emporkömmlinge bestimmt das Leben der Gesellschaft. Renée, die Frau eines der gewissenlosensten Spekulanten sinkt immer tiefer in schmutzige Atmosphäre, die die Geschäfte ihres Mannes und sein skrupelloser Charakter um sie herum erzeugen. Sie unterhält ein Liebesverhältnis mit ihrem Stiefsohn, bis sie letztendlich an innerem Ekel vor ihrem verpfuschten Leben zugrunde geht. Manfred Orlick, Halle

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Eindrucksvolles Bild der Sitten und Laster des Kaiserreiches
Von Der Kritiker
Bei diesem Werk, welches 1872 erschien, handelt es sich um den zweiten Band des 20bändigen Romanzyklus „Die Rougon-Macquart". Zola führt uns in das Paris Napoleons III., wo dunkle Existenzen, die diesem Abenteuer zur Macht verhalfen, nun gierig über „die Beute" herfallen, wo Spekulationen ausufern und Genussucht das Leben der Gesellschaft bestimmt.

Reneé, eine feinnervige Frau, die aus einer alten und vor allem reichen bürgerlichen Familie stammt, wird mit dem gewissen- und skrupellosen Spekulanten Aristide Rougon verheiratet. Dieser ist Sohn von Pierre Rougon (der aus dem ersten Roman der Rougon-Macquart - „Das Glück der Familie Rougon"). Diese Verbindung ermöglicht Aristide weitere Spekulationen, die ihn nach schweren Krisen am Ende mit Gold überhäufen. Reneé sinkt in dieser Atmosphäre aber immer tiefer, will nun alle Genüsse des Lebens auskosten.

Zola schildert uns diese Ereignisse mit großer erzählerischer Kraft und unbestrittener Schönheit. Besonders gelungen in diesem Roman ist neben dem Leitmotiv Gold das des Wintergartens mit seinen exotischen Pflanzen, den Orchideen, Hibiskusblüten, die wie Frauenlippen sind, Lippen, deren Küsse töten. Das übt einen unwiderstehlichen Reiz auf den Leser aus, prickelnd und genial. Nicht umsonst musste der Erstdruck in einer Zeitung damals abgebrochen werden.

Sein Zeitgenosse Maupassant nannte „Die Beute", „einen der bemerkenswertesten Romane des Meisters des Naturalismus, blendend und sorgfältig gearbeitet, packend und wahrheitsgetreu, mit zorniger Empörung, in einer farbigen und kräftigen Sprache geschrieben." Da kann ich nur zustimmen.

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$! Schau mich an!: Mein leben mit Asperger






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  • Amazon-Verkaufsrang: #387410 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2008-09-01
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 383 Seiten

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Hilfreichste Kundenrezensionen

26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Autobiografie mit Unterhaltungswert
Von Markus
Die Autobiografie von John Elder Robison fand ich sehr abwechslungsreich, spannend und interessant; nicht nur unter dem Aspekt, über jemanden mit Asperger-Syndrom zu lesen. Die Lebensgeschichte zeigt sehr deutlich, dass die Zugehörigkeit zum Autismusspektrum eine persönliche Erfolgsgeschichte nicht automatisch ausschließt, sondern bei guten Bedingungen (u.a. anwendbares Spezialinteresse) eine solche sogar fördern kann.Die vielen Richtungswechsel im Leben von Robison sorgen für ein kurzweiliges Lesevergnügen und ob man sich nun speziell für das Asperger-Syndrom interessiert oder nicht, spielt dabei eigentlich keine Rolle. Die Beschreibungen sind auch ohne Vorwissen verständlich, teils bissig-amüsant beschrieben und regen oft zum Nachdenken an.Kurzum: Ein Buch, das mir sehr viel Freude bereitet hat. Im letzten Kapitel findet man dann noch ein kleines Schmankerl: Dort werden nämlich zahlreiche Internetseiten genannt, auf denen man mehr über die im Buch genannten Personen, Gruppen und Firmen erfahren kann. So etwas habe ich in Autobiografien noch nicht gesehen.

32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Für von Asperger Betroffene ein mutmachendes Buch - eine Lebensgeschichte, die man nicht mehr aus der Hand legt bis zum Ende
Von Winfried Stanzick
Dieses Buch ist ein bewegendes Lebenszeugnis eines Menschen, der als Kind als "unnormal" galt und von anderen , Erwachsenen und Kindern, gemieden wurde. Erst sehr viel später stellte sich heraus, das er unter dem Asperger-Syndrom gelitten hatte, einer leichten Form des Autismus.In der Kindertagesstätte, in der ich wöchentlich Kindern in einer "Lesezeit" vorlese und mich mit ihnen unterhalte über die Bücher, haben wir auch ein Kind, bei dem dieses Syndrom diagnostiziert wurde. Auf den ersten und auch auf den zweiten Blick würde einem das Kind gar nicht auffallen und dennoch braucht es besondere Zuwendung und Betreuung, die es in der Einrichtung auch erhält.Neue Möglichkeiten der Früherkennung und eine bessere Diagnose mit entsprechenden begleitenden Maßnahmen ermöglichen heute Kindern mit Asperger andere Möglichkeiten der Bildung und Ausbildung, als es noch vor einigen Jahren möglich war."Mit neun Jahren hatte ich eine Offenbarung: Ich kam dahinter, wie man mit anderen Kindern redet", erzählt John Elder Robison in seinem empfehlenswerten Buch, das man liest, ohne aufhören zu können, so spannend ist seine Lebensgeschichte. Doch wie so viele andere Menschen mit Asperger oder anderen Formen des Autismus hat auch er ganz besondere und außergewöhnliche Talente. Als er ein solches entdeckt, nämlich sein Talent und seine Vorliebe für elektrische Geräte, beginnt für ihn ein neues Leben und eine neue Welt steht ihm offen. Er entwirft für die Musikgruppe KISS flammenwerfende Gitarren und bereitet deren Tourneen vor. Später entwickelt er für die Firma MB die ersten elektronischen Spielzeuge.Doch auch in der Arbeit setzt sich sein Außenseitertum fort, das ihm keine Ruhe lässt, Erst als er vierzig Jahre alt ist, erfährt er die Ursache seines Verhaltens: er leidet am Asperger-Syndrom.John Elder Robison setzt sich hin und schreibt ein Buch über sein Leben und seine Erfahrungen, die er nun unter einen ganz anderen Blickwinkel sieht und einschätzen und bewerten kann.Das Buch ist für Menschen, die mit Asperger in der einen oder anderen Form konfrontiert sind, ein mutmachendes Beispiel, auch wenn viele nicht eine solche Karriere machen werden. Aber jedes Kind mit diagnostiziertem Asperger steht vor einer hoffnungsfrohen Zukunft, ihm kann geholfen werden, und auch für Eltern ist die Diagnose keine Katastrophe, sondern mit entsprechender Beratung können auch sie ihrem Kind zu einem erfüllten Leben verhelfen.

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Schau mich an
Von S. Heinz
Der Titel klang interessant, aber was ein Asperger Syndrom - das kannte ich nicht.Das Buch ist unterhaltsam geschrieben und ich gewinne einen ersten Eindruck was hinter dieser Erkrankung steckt. Das Buch beschreibt die Seite des Betroffenen sowie die Umwelt, Schule, Freizeit, Pubertät und auch das spätere Erwachsen werden / sein.Mittlerweile kenne ich einen Menschen persönlich der von dieser Erkrankung betroffen ist, das macht das Buch noch interessanter.

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v Denk ich an Bhutan






Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #760922 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2005-07
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 238 Seiten

Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Neue Facette von Harrer
Von Heinz Ketchup
Der Bildband ist einfachein Muss für jeden, den der vom Land Bhutan fasziniert ist. Dass Harrer mit Tibet verbunden ist, ist seit "Sieben Jahre in Tibet" hinlänglich bekannt. Jeder, der sich mit Bhutan schon mal beschäftigt hat, wird Harrers Faszination für das Land verstehen. Während Tibet immer wieder in den Medien thematisiert wird, fristet der kleine Bruder Bhutan ein scheinbar harmonisches Dasein im Einklang von Mensch und Natur. Ich denke Harrer bringt Bhutan mit folgenden Worten auf den Punkt.Zitat: Das große Tibet, das Shangrila, ...., übte schon immer eine mystische Anziehungskraft aus. Mit der Besetzung Tibets durch die Chinesen und der damit einhergehenden Zerstörung tibetischer Tradition übertrug sich diese Faszination auf das kleinere benachbarte Königreich Bhutan. Bhutan ist die letzte Zufluchstätte lamaistischer Kultur und es ist ein Vermächtnis, dieses kostbare Erbe zu hüten. Dazu müssen nicht nur die Bhutaner, sondern auch die Besucher beitragen. (Seite 20)Die Bilder sind faszinieren. Passend zu jedem Thema gibt es ausgezeichnetes Bildmaterial. Die Kapitel sind sehr sachlich. Es gelingt Harrer vieles ohne Umschweife auf den Punkt zu bringen. Viele Dinge kannte ich zwar schon aus anderen Bücher, doch gab es auch hier interessante Geschichten. Da ist z.B. der Abt und Schmid Thangtong Gyalpo. Die nichtrostenden Eisenbrücken, die er gebaut haben soll, geben der Wissenschaft auch heute noch Rätsel auf. Geschichten über Milarepa und Padmasambhava "der aus dem Lotos geborene" sind wahrscheinlich jedem Buddhismus-interessierten bekannt. Selten hab ich ihre Geschichten, so verständlich gelesen. Währen viele Autoren bei diesen Themen ins esoterische abgleiten, macht dies Harrer nicht. Yab-Yum (tibetisch für "Vater Mutter") waren mir ebenfalls neu.Toll sind auch die Treking Beschreibungen wie der Lotos-Pass, der Tschmolhari-Trek, der Snowman-Trek etc. In den Schilderung zum Snowmann Trek beschreibt Harrer sichtlich bewegt den tragischen Tod seines Neffen Franz.So könnte man noch von vielem schwärmen. Wenn man etwas am Band bemäkeln kann, dann ist es eventuell die Verklärung der bhutanesischen Realität. Human Rights Watch oder Amnesty International mahnen insbesondere Diskriminierung von Nepali und Ethnozid durch Bhutan an.Lassen wir dem verstorbenen Harrer einfach seine positiven Erinnerungen an das Land des Donnerdrachens.

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Als wäre es ein geschmücktes Schiff in unwirkliche Zeit
Von Klaus Grunenberg
Und Menschen schauten aus den seitlichen Luken heraus in eine fremde und abenteuerliche Welt. So erscheinen die ersten Bilder dieses herrlichen Bandes von Heinrich Harrer über das Königreich Bhutan.Und allein schon der Titel "Denk ich an Buthan", sorgsam gewählt, fast poetisch, so auch der gesamte Eindruck, den dieses Werk hinterläßt.

Heinrich Harrer ist von uns gegangen, man hört, in innerlicher Ruhe und das erstaunt nicht.Wir feiern heuer das Gedenken Mozarts und in dessen einem Briefe an seinen Vater Leopold kommt irgendwo zum Ausdruck, daß er den Tod als Bruder erwartet. So auch hier, wie mir scheint.Nun zum Buch selbst.

Von ausgesuchter Schönheit Aufmachung und Inhaltsgestaltung. Vorneweg gleich einmal gewaltiges Bergmassiv und dann die suchend blickenden Gesichter, wie eingangs erwähnt, dann ein vielfarbiges Gebilde, das an exotisches Naschgebäck erinnert, wieder ein Blick in ein tempelähnliches Holzgebäude von maroder Schönheit mit kindlichen Mönchlein im trauten Eck. Bemaltes Holz, gekonnte Zimmermannsarbeit und aufgereiht davor 16 Blumentöpfe in wunderlichen und seltsamen Gefäßen.

Dann aber geht es in eine Abfolge atemberaubender Bilder und wir lesen etwas vom Königreich Bhutan, dem aus dem Lotos geborenen kostbaren Lehrer, vom mystischen Poeten Milarepa, von Eremiten und irgendwann erscheint mein Lieblingsbild von fröhlichen Kindern, die spielerisch einen Gebetszylinder von unglaublich farblicher Schönheit bewegen.

Die Mantras werden bewegt, Gebetsfahnen schweben in der Luft, Schutz-und Segenszeichen werden gezeigt, der Mensch in Verbindung zum Kosmos, eine heilige Zahl und das Lebensrad aufrichtig und mit Würde uns nahebebracht.Wie überhaupt dieses Buch mit einem heiligen Schauder, voller Ehrfurcht vor der Natur und den Wesen in ihr beleuchtet werden.

Wer aber denkt, daß es nur Heiliges und Ehrfurchtgebietendes gibt in diesem wunderbaren Land, der wird nun hineingeführt in die Wirklichkeit, wo westliche Zivilisation noch in Keimen erst, fast garnicht zu spüren ist, aber Phalluskultgegenstände, Chilischoten als Essensbeigabe, Bogenschießen, heiße Quellen und deren Nutzung, Papiermachen und heilige Bücher wohl eine Rolle spielen.Doch halt! Auf der Straße der Leiden zu sehen das harte Leben der indischen Arbeiter.

Können, so fragen wir vielleicht, Masken, seltsame und prächtige Uniformen, Heilkräuter, wundersame Blumen, noch lebende Bären (die auch und natürlich Menschen anfallen), gefeierte Feste, das Gedächtnis an ehemalige Siege, wie auf dem Lotospass dereinst, können Götter, die keine Launen kennen dieses herrliche Land vor dem bewahren, was wir Modernität nennen?

Ich bezweifle es etwas und dehalb, allein deshalb ist dieses herrliche und augenöffnende Werk Heinrich Harrers über ein uns verwunschen scheinendes Land so wertvoll und wichtig.Kaufen und in Entzückung verfallen!

0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5Denk ich an Bhutan - Heinrich Harrer
Von Gerhard Link
ich bin sehr zufrieden, alles bestens gelaufen, gerne kaufe ich da wieder. Ich kann es unbedingt empfehlen - weiter so.

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